Trauer um Uwe Dühring
Wir trauern um Uwe Dühring. Er ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke im Sport, in der Kultur, im Naturschutz und in der Gemeinschaft, die er über Jahrzehnte geprägt hat.
Seit 1972 war er Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen und über 30 Jahre lang Sportabzeichen-Vereinsobmann des TSV Malente. Er selbst legte das Sportabzeichen 60-mal erfolgreich ab. 2024 wurde er für sein Engagement als „Moin! Vereinsheld“ ausgezeichnet. Den Lauftreff des TSV Malente leitete er seit dessen Gründung Mitte der 1970er-Jahre. Als Ilse Wallrafe 1973 mit dem „Orientierungslauf-Virus“ vom Turnfest in Stuttgart zurückkehrte, ließ auch er sich anstecken. Über 50 Jahre blieb er dem Lauftreff und dem Orientierungslauf treu und war bei der Organisation der Orientierungsläufe des TSV Malente und des Diekseelaufs nicht wegzudenken. Bereits 2015 ernannte ihn der TSV Malente für sein vielfältiges Wirken zum Ehrenmitglied.
Als Speelbaas der Lenter Gill prägte er die plattdeutsche Kultur und begeisterte sein Publikum mit Humor und großer Bühnenpräsenz. Daneben bewachte er tage- und nächtelang die Brutplätze der Seeadler und trug maßgeblich zum Erhalt dieser Art in Schleswig-Holstein bei. Für sein kulturelles Engagement sowie seine Verdienste in Sport und Naturschutz erhielt er 2015 den Malenter Bürgerpreis.
Uwe Dühring war, wie es in Malente oft hieß, ein „Tausendsassa“: verlässlich, freundlich, bodenständig, einer, der nicht wegschaut, sondern anpackt. Mit ihm verlieren der Orientierungslauf in Schleswig-Holstein und Malente einen Menschen, der Vereinsleben, Kultur und Naturschutz nachhaltig geprägt hat. Seine Spuren bleiben.
Unsere Gedanken sind bei Heidi, Hilke, Anke und der übrigen Familie sowie allen, die ihm nahestanden.
Die OL-Gruppe des TSV Malente
Erfolgreiche Ausrichtung des JLVK 2026 in Lübeck

Zum ersten Mal seit 1984 richtete der Schleswig-Holsteinische Turnverband wieder den Jugendländervergleichskampf (JLVK) aus – mit Teams aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden.
Am 19. und 20. September 2026 richtete der Schleswig-Holsteinische Turnverband e. V. (SHTV) im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Orientierungssport Deutschland (AGO) den Jugendländervergleichskampf (JLVK) in der Hansestadt Lübeck aus. Erstmals seit 1984 fand die wichtigste Nachwuchsveranstaltung des deutschen Orientierungslaufs wieder in Schleswig-Holstein statt. Mit über 450 Athletinnen und Athleten aus 12 Landesturnverbänden (LTVs) sowie Gastteams aus Dänemark und den Niederlanden war die Großveranstaltung in allen Belangen ein voller Erfolg.
WeiterlesenJLVK 2026 in Lübeck – Das Programmheft ist da!
Die Vorbereitungen für den Jugend- und Junioren-Ländervergleichskampf (JLVK) 2026 in der Hansestadt Lübeck laufen auf Hochtouren! Am 19. und 20. September erwarten euch spannende Wettkämpfe im Lauerholz. Über 450 Teilnehmende aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Dänemark sind gemeldet.
Damit ihr bestens vorbereitet seid, stehen ab sofort alle wichtigen Informationen zu Zeitplan, Anreise, Unterkunft und Bahnen im offiziellen Programmheft bereit. Alle Details, den Zeitplan sowie später die Live-Ergebnisse findet ihr direkt auf der offiziellen Veranstaltungsseite:
Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hält der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und wird uns am WKZ am Samstag besuchen. Bringt euer schönstes Lächeln, viel Spaß, Neugier und warme Socken mit 🙂
Wir freuen uns auf ein großartiges Wettkampfwochenende im echten Norden!
Kinder und Jugendtrainingslager im Forst Salem am 5./6. September
Als Vorbereitung auf den JLVK (Jugendländervergleichskampf) Mitte September in Lübeck organisierte der TSV Nusse ein 2-tägiges Trainingslager für den Schleswig-Holsteinischen D-Kader im Forst Salem bei Ratzeburg. Leider gab es in der Vorbereitung auf die Trainingseinheiten erhebliche Einschränkungen durch den Förster, der eine großen Teil der Karte aufgrund beginnender Holzeinschlagsarbeiten für den OL gesperrt hatte. Diese Einschränkungen mussten natürlich bei der Bahn- und Routenplanung berücksichtigt werden.
Letztlich fanden sich ca. 30 Kinder und Jugendliche und betreuende Eltern, vornehmlich aus den Vereinen TSV Preetz und der Lübecker Turnerschaft, pünktlich zum Start der ersten Trainingseinheit um 10 Uhr vormittags im Wald ein.
Auf dem Programm der ersten Einheit stand ein Höhenlinien-OL, d.h. ein Lauf auf einer „reduzierten OL-Karte“ ohne Wege/Pfade/Schneisen. Aufgrund der unterschiedlichen Erfahrung der Jugendlichen Kinder und der Altersunterschiede kam ein Lauf auf einer reduzierten OL-Karte nicht für alle in Frage. Aus diesem Grund gab es noch 2 zusätzliche alters- und erfahrungsangepasste Trainings. Für die etwas erfahreneren und älteren Kinder (bis D/H14) gab es einen Korridor-OL, bei dem ein Großteil der Karte „weiß“ ist und nur ein schmaler Korridor zwischen den Kontrollposten auf der Karte zu erkennen ist. In diesem Fall sind allerdings sämtliche Kartendetails in dem Korridor zu erkennen.
Sowohl bei Höhenlinien-OL als auch bei Korridor-OL kommt es auf die richtige Nutzung des Kompasses an und beim Höhenlinien-OL zusätzlich auf das „richtige Lesen und Interpretieren“ der Linien.

Für die jüngsten Teilnehmer/-innen, mit noch wenig OL-Erfahrung, wurde zusätzlich ein Linien-OL angeboten, bei dem es darum ging, die auf der abgelaufenen Linie gefundenen Posten diese richtig in die Karte einzuzeichnen. Interessanterweise zeichneten fast alle Kinder einen „Phantom-Posten“ ein, den es auf der Linie allerdings nicht gab.
Glücklicherweise blieb das Wetter während des Trainingsstabil und es schien zum Teil auch die Sonne, so dass alle Teilnehmer die Mittagspause trocken in die Schutzhütte verbringen konnten. Anders sah es allerdings für die Posteneinholer- und Postensetzer für die Nachmittagseinheit aus. Pünktlich zur Mittagspause setzten heftige Regengüsse ein, die über ~ 2 Stunden dauerten. „Nass bis auf die Knochen“ kam der Postensetzer Martin Nolte aus dem Wald, aber alle Postenständer und SI-Stationen waren pünktlich zur zweiten Einheit vorbereitet.
Die Nachmittagseinheit bestand aus einem Mitteldistanz-OL mit Zeitnahme. Hier waren 2 Strecken von 2,0km und 2,8km vorbereitet worden. Auch wenn die Streckenlängen etwas kurz erscheinen mögen, so muss berücksichtigt werden, dass der Wald sehr schwer zu belaufen ist. Die Sichtweise ist größtenteils eingeschränkt, die Schneisen und Pfade ruppig und schwer zu belaufen. Hinzu kommt das im Salemer Forst das invasive „Drüsige oder indische Springkraut“ als Neophyt mit bis zu 2m hohen sehr dicht stehenden Pflanzen, die Schneisenanfänge oder auch Schneisen selbst sehr schwer erkennbar machen. So war auch der Normal-OL eine gute Herausforderung für die jungen OL’er, die diesen Wettkampf mit guten Zeiten und Bravour bestanden.



Für die Kinder und Jugendlichen ging es danach zur Erholung und zur Übernachtung mit Pizza-Party auf den Zeltplatz am Salemer See. Ob jemand mutig genug war im Salemer See zu baden, ist nicht bekannt.
Für die Organisatoren allerdings bedeutete das Ende der Trainingseinheit noch lange nicht das Ende des OL-Tages. Das Einholen der SI-Stationen/Posten der Nachmittagseinheit stand auf dem Programm sowie die Vorbereitung auf die Trainingseinheit (Staffelstart-Übungen) am Sonntag, d.h. das neuerliche Ausbringen der Posten in den Wald.
Glücklicherweise blieb das Wetter über Nacht trocken, so dass am Sonntag, pünktlich um 10 Uhr und mit viel Sonnenschein mit der 3. und letzten Trainingseinheit gestartet werden konnte.

Auch hier musste aufgrund des unterschiedlichen Alters und Erfahrung das Training angepasst werden. Die erfahrensten OL’er und auch Erwachsene-OL’er nahmen am Staffelstart-Training teil. Ziel dieses Trainings war es eine Staffelstartatmosphäre zu schaffen, die immer mit Stress verbunden ist und bei der es darum geht nicht Blindlings einem anderen Läufer hinterher zu laufen, sondern sich auf die eigene Strecke zu konzentrieren und genau zu orientieren, da die Kontrollposten gerade bei einem Staffellauf sehr dicht zusammenliegen können. Mit 9 Startern konnte diese Situation geschaffen werden. Zwischen Start und Ziel gab es maximal 2 Posten, die Strecke betrug max. 1km, so dass 4 Startstarts durchgeführt werden konnten. Durch Codierung der Kontrollposten konnte im Ziel sehr schnell geprüft werden, ob der Läufer auch die richtigen Posten angelaufen hatte. Wer die richtigen Posten angelaufen hatte bekam einen Bonus-Punkt und wer zusätzlich als erster im Ziel ankam, bekam einen weiteren Bonus-Punkt.

am letzten Ziepostenl
Nach 4 Starts konnte der Sieger max. 8 Punkte erreichen. Bei den Erwachsenen hieß der Sieger Junes Harlaß und bei den Jugendlichen lag Raika Harlaß vorne.
Beispiel des ersten Staffelstarts mit Versatzposten:



Für die weniger erfahrenen Jugendlichen gab es 2 Optionen. Die erste Option einen Gedächtnis-OL durchzuführen, d.h. man muss sich die Karte am Start zum 1. Posten einprägen und aus dem Gedächtnis laufen, am 1. Kontrollposten hängt dann ein weiterer Kartenausschnitt mit der Karte von Posten 1 zu Posten 2 usw. . Die noch unerfahrenen Jugendlichen hatten dann als Alternative den Gedächtnis-OL auch als Linien-OL zu absolvieren. Auch hier wurden die Kinder gefordert, aber nicht überfordert, so dass die Kinder mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten konnten.
Als Ausrichter des Trainingslagers hoffen wir, dass wir allen Kindern und Jugendlichen ein anspruchsvolles Trainingslager anbieten konnten und sie nun gut vorbereitet in den in 2 Wochen beginnenden Jugendländervergleichskampf starten können.
Aud diesem Weg möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei den Organisationshelfern des Trainingslagers bedanken, ohne die eine so komplexe Veranstaltung kaum zu meistern gewesen wäre. Insbesondere geht mein Dank an:
– Frida Maaß; – Silvia Nolte; – Martin Nolte; – Finn Nolte und – Marika Ciba sowie den betreuenden Eltern.
Christian Nolte
WMOC – 2026 in Rzeszow/Polen

Wappen der Stadt Rzeszow
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind sondern findet auch die WMOC (World Masters Orienteering Championships), allgemein auch als die Veteranen- oder Senioren-Weltmeisterschaften bezeichnet, statt.
In diesem Jahr war der Austragungsort die im Karpatenvorland, d.h. im Südosten von Polen gelegene Stadt Rzeszow. Rzeszow liegt ca. 90km von der ukrainischen und 100km von der slovakischen Grenze entfernt.

Marktplatz der Stadt Rzeszow
Vom 7. – 14. August wurden die „World Masters“ in den Altersklassen von H/D35 bis D90 bzw. H95 ausgetragen, wobei es interessanterweise bei den 90-jährigen Herren noch 14 Starter (!!) und in der H95 sogar noch 2 Läufer gab, die um den Titel liefen.
Insgesamt fanden ca. 2.600 Orientierungsläufer/-innen aus 42 Nationen den Weg nach Rzeszow. Deutschland war mit 46 Läufer und Läuferinnen vertreten, die stärkste teilnehmende Nation mit 390 OL’ern war wenig überraschend Schweden, gefolgt von Finnland (335) und Norwegen (281). Das kleinste Teilnehmerkontigent waren Kanada und Argentinien mit nur jeweils einer Meldung. Erwähnenswert ist, dass parallel zur WMOC für nicht-Veteranen-Läufer (Kinder, Jugendliche, H/D21 Läufer/-innen) ein 5-Etappen-OL, der AZYMUT-Cup, angeboten wurde. Hier starten rund 200 Teilnehmer, wobei die Läufe auf den gleichen Karten, wie die WMOC stattfanden.
Bei sehr sommerlichen Temperaturen von ca. 30°C starteten die Wettkämpfe am Samstag, am 8. August mit dem Qualifikationslauf im Sprint. Dieser Lauf wurde ca. 30km von Rzeszow in dem kleinen Städtchen Przeworsk durchgeführt. Der Sprint war nicht sonderlich herausfordernd und so wurden kleinste O-Fehler sofort bestraft. So reichte es für Silvia Nolte (D55) und Christian Nolte (H60) nur zur Qualifikation für das B-Finale am folgenden Tag.
Das Sprint-Finale fand dann im historischen Zentrum von Rzeszow statt, die Strecken waren an diesem Tag wesentlich anspruchsvoller und es gab durch künstliche, auf der Karte mit violetter Farbe markierten Sperrungen, immer wieder herausfordernde Routenwahlentscheidungen. Für Silvia Nolte reichte es im B-Finale (D55) zu einem guten 15. Platz.

Der Montag nach dem Sprint-Finale war als Ruhetag geplant, wer sich allerdings auf die Mitteldistanzläufe vorbereiten wollte und noch genügend Energie in den Beinen verspürte, konnte an dem Model-Event teilnehmen. Aus meiner Sicht hatte im Nachhinein betrachtet dieser Wald keine Vergleichbarkeit mit dem Wald für die Mitteldistanz-Qualifikation und dem Finale.
Für die Teilnahme zur Mitteldistanz-Qualifikation mussten wir ca. 45 Min. Anreise mit dem Auto einplanen. Der Wald war im wesentlich ein Buchenwald, mit wechselnder Belaufbarkeit und im Zielgebiet mit einem leichten Höhenzug, vergleichbar mit unseren Wäldern in der holsteinischen Schweiz. Eigentlich hätte uns dieser Wald sehr entgegen kommen sollen, aber wenn man, wie der Schreiber dieses Artikels, weder seinem Kompass noch der Karte nicht vertraut und es besser zu wissen glaubt, kann man schon einmal sehr „blöd“ im Wald stehen, wie geschehen. So reichte es für mich, Christian Nolte, nur wieder für das B-Finale in der Mitteldistanz. Für Silvia Nolte reichte es trotz Fehler, aber einer Energieleistung am Ende der Strecke noch zur Qualifikation für das A-Finale in D55.
Das Finale der Mitteldistanz (gleichzeitig die Qualifikation zum Langdistanzfinale) wurde im gleichen Wald, wie die Mitteldistanz-Qualifikation ausgetragen. Da im Finale jedoch ein anderer Waldabschnitt genutzt wurde, war der Charakter ein ganz anderer (s. Karte):

D55 – A-Finale
Letztlich erreichte Silvia Nolte mit Platz 39 einen Platz im Mittelfeld und damit auch die Qualifikation für das A-Finale in der Langdistanz.
Nach einem weiteren Ruhetag, oder wer immer noch Energie in den Beinen verspürte, der konnte wieder an einem Model-Event teilnehmen, wobei dieser Wald tatsächlich dem Wald im A-Finale der WMOC sehr ähnlich war. Ein sehr differenziertes Höhenlinienbild mit z.T. tiefen Grabeneinschnitten und wechselndem, dichtem Bewuchs. Der sicherlich herausforderndste Wettkampf dieser WMOC (siehe nachfolgenden Kartenausschnitt). P.S.: Äquidistanz = 5m

Sorgfältige Routenwahlplanung und Feinorientierung waren gefragt. Die Lesbarkeit der Karten war sehr gut und der Maßstab 1:7.500 sehr hilfreich, um die Kartendetails zu erkennen. Letztlich reichte es für Christian Nolte in H60-B zu einem guten 27. Platz.
Einen herausragenden Erfolg auf deutscher Seite konnte Helmut Conrad von der USV TU Dresden erringen. In der Altersklasse H85 konnte er souverän alle 3 A-Finale gewinnen!!
So wie das Christuskind wieder kommen wird, so findet auch die nächste WMOC 2027 statt. In diesem Fall ist eine Anreise per Auto, Bahn oder Bus allerdings schwierig, da diese im Mai in Japan stattfinden wird.
Der Austragungsort der WMOC 2028 ist auch schon vergeben und wird dann wieder etwas näher an Europa liegen, nämlich in Antalya in der Türkei.
Bericht: Christian Nolte
Hamburg-OL 2026 mit über 200 Teilnehmern

Seit mehr als zehn Jahren ist der Hamburg-OL des SC Klecken und OSC Hamburg mit seinen drei Veranstaltungen ein fester Bestandteil im Terminkalender – zumindest für jeden norddeutschen Orientierungsläufer. In diesem Jahr wurden am letzten Augustwochenende ein Prolog am Elbstrand in Altona, ein Sprint-OL in Winterhude und ein Mittel-OL in Ramelsloh ausgetragen. Die Veranstaltung erfreut sich inzwischen aber auch über die Landesgrenzen und in Skandinavien wachsender Beliebtheit: So gingen über 30 Aktive aus Dänemark, Estland und der Schweiz an den Start. Insgesamt zählte das Wochenende rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit knapp 800 Starts.
Viele werden besondere Momente in Erinnerung behalten – etwa die nassen Füße bei aufkommender Flut am Leuchtturm in Övelgönne, das Parkhaus beim Sprint-OL, das hohe Konzentration erforderte und so manchen Fehler provozierte, oder die hohen Blaubeersträucher und Hügelgräber im Wald südlich von Ramelsloh.
Gelaufen wurde dabei nicht nur zum Vergnügen: Beim Sprint-OL ging es um Punkte für die Landesrangliste des NTB, beim Mittel-OL um die Niedersächsischen Meisterschaften in allen Kategorien. Alle Ergebnisse sowie die gelaufenen Routen auf Livelox sind hier zu finden: https://www.hamburg-ol.de/de/ergebnisse
Der SC Klecken und der OSC Hamburg haben auch die Veranstaltungen für 2027 bereits fest im Blick: Sie richten die Deutsche Meisterschaft im Sprint-OL sowie einen Bundesranglistenlauf im Mittel-OL (ggf. zusätzlich als WRE) aus – kombiniert mit OL-Training und Prolog.




Wir trauern um Uwe Andersson
Uwe Andersson von der OL-Gruppe des TSV Malente ist am 21. Juli 2026 im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Er hat seine Krankheit mit Kampfeskraft und großer Fassung getragen.
Über seinen Bruder Hajo fand Uwe im Erwachsenenalter zum Orientierungslauf und zur Laufgruppe des TSV Malente. Fast 40 Jahre lang war er ein passionierter Orientierungsläufer und regelmäßiger Teilnehmer am Lauftreff, später dann Walker. Große Freude bereiteten ihm die Reisen zu OL-Veranstaltungen in Deutschland und Europa.
Auch im Organisationsteam der Malenter Orientierungsläufe war Uwe eine feste Größe. Sein handwerkliches Geschick stellte er 1989 erstmals beim Holsteiner 3-Tage-OL unter Beweis, als er eine Brücke am Bungsberg baute. Damit unterstützte er über viele Jahre hinweg die Veranstaltungen.
Wir werden Uwe als engagierten Läufer, verlässlichen Helfer und guten Freund in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Susanne, seinem Bruder Hajo und allen anderen Angehörigen sowie allen, die ihm nahestanden.
Die OL-Gruppe des TSV Malente
Internationale Einsätze für SHTV-Orientierer
Annika Stamer, Anton Silier und Konrad Stamer (alle Preetzer TSV) wurden auf Grund ihrer Leistungen in der ersten Saisonhälfe für internationale Einsätze im Nationalteam Orientierungslauf nominiert.
Junior world orienteering Championships (JWOC) vom 29. Juni bis 4. Juli in Karlsrona (Schweden)
Nach ihrem krankheitsbedingten Trainingsausfall im Winter, arbeitete Annika sich im Frühjahr kontinuierlich an ihre frühere Leistungsfähigkeit heran und konnte sich für die JWOC qualifizieren. Ihr Fokus liegt dort auf den Waldwettkämfen über die Langsdistanz (Mi. 01.07.), Mitteldistanz (Fr. 03.07.) und ganz besonders auf die Staffel (Sa. 04.07.). Im schwedischen Gelände profitiert sie von ihrem Auslandsaufenthalt vor 3 Jahren und so sind wir ganz gespannt, ob sie auch in den Wäldern bei Karlskrona diesen Vorteil nutzen kann.
Programm JWOC:
Mo. 29.06. Sprint ab 10:00 Uhr
Di. 30.06. Sprint relay ab 10 Uhr
Mi. 01.07. Long ab 09:00 Uhr
Fr. 03.07. Middle ab 09:00 Uhr
Sa. 04.07. Relay 09:00 bis 14:00 Uhr
Die JWOC kann live im Internet verfolgt werden https://www.jwoc2026.se/
Dort gibt es Liveresults und Livtracking mit GPS.
World orienteering championships (WOC) Sprint vom 07. – 11.07. in Genua (Italien)
Nach der WM-Teilnahme im vergangenen Jahr hat es Anton Silier wieder geschafft sich für das deutsche Team bei der WOC 2026 in Genua zu qualifizieren. In diesem Jahr ist es eine Sprint-WM mit drei Wettbewerben: Einzelsprint, KO-Sprint, Sprint Relay. An welchen Wettbewerben er teil nimmt, steht noch nicht fest. Starberechtigt sind 3 deutsche Läufer je Wettbewerb.
Programm WOC Genua
Di. 07.07. Sprint Qualifikation ab 9 Uhr, Sprint Finals ab 14:00 Uhr
Do. 09.07. KO-Sprint Qualifiaktion ab 9:00 Uhr
Fr. 10.07. KO-Sprint Finals ab 13:00 Uhr
Sa. 11.07 Sprint Relay ab 15:40 Uhr
Auch die WOC kann Live im Internet aber auch als IOV-TV verfolgt werden.
https://woc2026.com/ oder
https://orienteering.sport/event/world-orienteering-championships-2026/welcome/
FISU World University Championship Orienteering (WUOC) vom 28.07. bis 01.08. in Vila Real, Portugal
Als dritter SHTV-Athlet konnte sich auch Konrad für eine internationale Meisterschaft qualifizieren. Bereits zum zweiten nimmt er an der WUOC teil. Nach Bansko in Bulgarien 2024 geht es in diesem Jahr nach Portugal. Die Wettkämpfe werden in Vila Real in der Nähe von Porto ausgerichtet. Konrad ist das Gelände in Portugal noch von der JWOC 2023 gut in Erinnerung. Es ist technisch anspruchsvoll aber auch schnell belaufbar. Die WUOC ist sehr Sprint lastig und Konrad hat den Fokus in diesem Jahr eher auf die Waldwettkämfe gelegt. Daher wird Konrad in de Vorbereitung auf die WUOC noch an seiner Laufgeschwindigkeit arbeiten. Für Konrad liegt der Fokus bei der WUOC dennoch auf der Mitteldistanz in technisch anspruchsvollem Waldgelände.
Programm der WUOC
Di. 28.07. KO-Sprint, Qualifikation + Final
Mi. 29.07. Sprint Relay
Fr. 31.07. Sprint
Sa. 01.08. Middle
Liveergebnisse, Livetracking gibt es auf der Webseite der WUOC
https://orienteering2026.fisu.net/
LM Sprint und DPT als Doppelsprint am So. 14. Juni in Schönberg / Holstein
Die Landesmeisterschaften im Sprint-Orientierungslauf werden in diesem Jahr als Doppelsprint mit zwei Wertungsläufen auf einer eigens für die Veranstaltung von Stefan Schmäling neu erstellten OL-Karte ausgerichtet. Das bedeutet es gibt zwei Sprint-OL mit Laufzeiten gemäß Wettkampfbestimmungen zwischen 12 und 15 Minuten. Die Laufzeiten der beiden Läufe werden für die Gesamtlaufzeit addiert.
Der erste Lauf wird überwiegend in der Schönberger Innenstadt ausgerichtet. Der zweite Lauf am Schul- und Sportzentrum von Schönberg.
Nach einem regnerischen Tag in Schönberg und leider ein paar Pannen im 2. Lauf des Doppelsprints stehen die Landesmeister und Landesbesten (BK) im Sprint OL 2026 fest:
D12 Solveig Burkhardt (Preetzer TSV)
D14 (BK) Raika Harlaß (Preetzer TSV)
D19 (BK) Annika Stamer (Preetzer TSV)
D35 Ann-Kathrin Brandt (Preetzer TSV)
H14 Hanno Ciba (Lübecker Turnerschaft)
H18 (BK) Junes Harlaß (Preetzer TSV)
H19 Konrad Stamer (Preetzer TSV)
H45 Henning Düsterhöft (SV Schleswig)
H55 Christian Nolste (TSV Nusse)
Die Ergebnisse, Winsplit un Livelox findet ihr unter
https://preetzer-tsv.de/orientierungslauf/termineleser/lm-sprint-und-lauf-zur-dpt.html
Das WKZ ist an der neuen Sporthalle von Schönberg. Dort gibt es auch Umkleiden und Durschmöglichkeiten.
In der Pause zwischen beiden Läufen werden wir ein kleines Verpflegungsangebot mit Kuchen, Kaffee und Wienerwürstchen organisisieren.
| Laufklassen Deutsche Park Tour und LM Klassen |
| D/H14, D/H16, D/H18, D/H19, D/H35, D/H45, D/H55, D/H65, D/H75 Für das Startrecht zur LM wird eine gültige DTB-ID und eine Jahresmarke für einen Schleswig-Holsteinischen Verein benötigt. |
| Nur LM Klassen |
| D/H12 (selbe Bahn wie D/14) |
| Rahmenklassen: |
| DH10, DH12b, Anfänger, Offen |
Parken an der Strandstraße Höhe Fußballplatz oder Kita Bullerbue. Weitere Parkmöglichkeiten im Lünningsredder.
Anreise
mit dem Auto aus Ri. Kiel oder Lütjenburg über die B502 bzw. L165, am Kreisverkehr zur Strandstraße Ri. Schönberg bzw. Jugendherberge abfahren.
Bitte bei der Anfahrt aus Fairnessgründen NICHT durch den Ortskern Schönberg fahren, dieser ist Sperrgebiet. Nutzt bei der Anreise aus Richtung Süden bitte die Umfahrung Probsteier Allee / Kuhlenkamp / Schönberger Str. und fahrt dann über die B502 wie beschrieben von Richtung Norden an.
mit dem ÖPNV Bus 200 von Kiel zum Schönberger Strand bis Haltestelle Schönberg Strandstraße, Fahrzeit ab Kiel Hbf, 48 Min.
Zeitplan:
Treffen ab 09:00 Uhr
10:00 Uhr erster Start 1.L auf
12:30 Uhr erster Start 2. Lauf
ca. 13:30 Uhr Siegerehrung LM Sprint + DPT
Meldungen
unter Angabe von Jahrgang, Verein, SI-Card und Klasse bis Montag, 01.06.2026 im
OManager
gez. Christian Stamer, Preetzer TSV
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